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Arbeitsplatzgestaltung – Wie Sie das als Unternehmen erfolgreich schaffen.

 

Die Arbeitsplatzgestaltung in Ihrem Unternehmen wirkt wie eine Visitenkarte nach innen und nach außen. Nutzen Sie dies Chance für Ihr Unternehmens-Branding. Der erste, zweite, auch der dritte Eindruck zählt und entscheidet darüber, wie Sie Kunden und Mitarbeiter anziehen. Das ist Chefsache, nehmen Sie das besser selbst in die Hand.

Wie schaffen Sie das erfolgreich,
wenn doch Gestaltung überhaupt nicht Ihr Ding ist?
Sie dafür überhaupt keine Zeit und Nerven haben?

 

Dazu ein persönliches Erlebnis:

Vor kurzem konnte ich anlässlich der „Langen Nacht der Architektur“ in München umgesetzte Beispiele für Arbeitsplatzgestaltungen ansehen. Dabei fielen mir zwei Projektbeispiele besonders auf. Beide Unternehmen aus der IT-Branche hatten das gleiche Gestaltungskonzept gewählt, im Ergebnis konnten sie dennoch unterschiedlicher nicht sein.

Beide Unternehmen nutzten hochwertige, dem aktuellen Arbeitsanforderungen entsprechende Möblierungen und Tools, unterteilten den Großraum in verschiedene Zonen mit unterschiedlichen Anforderungen wie Kommunikation, Rückzugsorte, Individualisierung etc.. Sie waren also nach den gleichen Gesetzmäßigkeiten konzipiert. Die Mitarbeiter waren jeweils in die Planung integriert worden.

Nun ließe sich vermuten, dass beide Projekte qualitativ vergleichbare Ergebnisse liefern würden. Dann könnte man sich nur über unterschiedlichen Geschmacksrichtungen eventuell noch streiten.

So war es aber bei weitem nicht. Allein die Idee oder die Vision schafft noch kein gutes Projekt.

Das eine Projekt zeigte stimmige, in sich schlüssige coole Räume. Das andere Projekt hingegen hinterließ den Eindruck eines gebastelten Durcheinanders – eine verpatzte Chance, die leider genauso Geld und Zeit kostete.

Der Prozess für die Implementierung einer Idee für den Arbeitsplatz ist mindestens genauso wichtig wie die Idee selbst.

Bei dem zuletzt genannten Projekt hatte man die Mitarbeiterintegration ganz wörtlich genommen. Diese sollten/durften/mussten tatsächlich komplett alles selbermachen. Nun sind IT-ler aber keine Experten für Raumgestaltung. Das Ergebnis – „Hölle“.

Bei dem gelungenen Beispiel hatte sich das Unternehmen Experten dazu geholt. Der gesamte Prozess wurde von diesen umgesetzt. Dazu gehörte auch, die Mitarbeitern und die Unternehmensstrategie in den Entwurf zu integrieren. Als Ergebnis – „Himmel“.

 

Am Arbeitsplatz verbringen Ihre Mitarbeiter meist mehr als 34% eines Tages, genauso viel Zeit schlafen sie. Den Rest verbringen sie an verschiedenen weiteren Orten. Der Anspruch, sich am Arbeitsplatz wohl zu fühlen, sich „einzurichten“ ist also durchaus berechtigt und wichtig. Denn geht es den Mitarbeitern langfristig gut, profitiert das Unternehmen.

Der Prozess eines gut gestalteten Arbeitsplatzes fängt also damit an, die Mitarbeiter in die Planung zu integrieren. Nur so können diese sich auch mit ihrer Umgebung, dem Unternehmen, identifizieren. Es geht letztlich allerdings nicht nur um das Individuum, sondern den Einzelnen im Ganzen, im Team, im Unternehmen.

Diese Aufgabe zu bewältigen ist groß.

Gehen Sie nicht das Risiko ein, dies alles selbst zu bewältigen, oder gar die Mitarbeiter damit zu beauftragen. Das endet im Chaos und spiegelt sich in der Qualität der Gestaltung. Die Zeit und das Geld für eine „chaotische Visitenkarte“ sparen Sie sich lieber.

Was ist nun dann Ihre Aufgabe beim Selbermachen?

Es sind nur 3 Schritte, die den Implementierungsprozess grob gliedern und vereinfachen.

 

Schritt 1: Definieren Sie die Richtung

Was Sie als Unternehmer unbedingt selbermachen sollten ist:
  Definieren Sie klar, wie Sie nach außen auftreten wollen. Welches Image zeigen Sie?
  Welche Kunden wollen Sie ansprechen?
  Welche Talente wollen Sie anziehen?
  Wie können Sie diese für Ihr Unternehmen gewinnen?
–  Welche Arbeitshilfsmittel brauchen Sie? Welche Räume brauchen Sie?
–  Wie sehen Ihre Arbeitsprozesse aus?
–  Wo besteht Optimierungsbedarf in den Prozessen?
  Wie soll die interne und die externe Kommunikation aussehen?
  …usw.

Die Antworten für diese Fragen können letztlich nur Sie beantworten, denn das betrifft Ihre Unternehmensstrategie. Finden Sie die Antworten entweder alleine oder noch besser, Sie lassen sich von einem Sparringspartner / Fachplaner helfen, der ganz strukturiert diese Fragen mit Ihnen vorab bespricht.

 

Schritt 2: Holen Sie sich Expertise

Im zweiten Schritt geht es darum Ihre Richtungsvorgaben zu konzeptionieren. Spätestens hier brauchen Sie Expertise von außen. Außer natürlich Sie wollen den Eindruck von „selbstgebastelt“ schaffen.

Holen Sie sich einen externen Fachplaner, der Ihre Vorstellungen nochmals auf Vollständigkeit und Realisierbarkeit überprüft, Sie unterstützt und Ihre Mitarbeiter in den Entwurfprozess und den Veränderungsprozess einbindet. Das ist ausschlaggebend für die spätere Akzeptanz und Mitarbeitermotivation.

Auf Basis dieser konsistenten Information kann der Planer einen entsprechenden Entwurf anfertigen, der sich zu einem guten Ergebnis entwickeln wird.

 

Schritt 3: Bleiben Sie Ansprechpartner beim Planungsprozess

Setzen Sie zusammen mit dem Planer Milestones. Prüfen Sie, ob Schritt für Schritt die Umsetzungsziele erreicht werden und Ihren Vorstellungen entsprechen. Damit reduzieren Sie nochmal das Risiko eines schlechtes Ergebnisses.

Arbeitsplatzgestaltung selbstgemacht ist also ganz einfach.

Haben oder erarbeiten Sie eine klare Vorstellung davon, wo Sie Ihr Unternehmen zukünftig sehen. Definieren Sie die Vorgaben und Bewertungskriterien und lassen Sie dann einen Experten sichere Ergebnisse schaffen. Dieser Schaffens und Definitionsprozess wird sich sicher sehr positiv auf Ihr Unternehmen auswirken. Es schafft Klarheit und Transparenz für Sie, die Kunden und die Mitarbeiter.

In Anbetracht meiner Eindrücke bei der „Langen Nacht der Architektur“ ist eines sicher – das professionelle Vorgehen lohnt sich in jedem Fall schon auf den ersten Blick.

Viel Erfolg!

 

Für Ideen, Strategien, Beratung und/oder Planung bin ich gerne für Sie da.
Vereinbaren Sie einfach einen Termin.

mi.architektur
Maritta Ivanov
Architektin, MBA
t. 08131-29 20 855
mi@marittaivanov.de
www.marittaivanov.de